Über netzpolitik.org – Ziele und Werte
netzpolitik.org versteht sich als ein deutschsprachiges Medium, das sich ausschließlich den digitalen Freiheitsrechten widmet. Die Redaktion beleuchtet, wie staatliche Regulierung das Internet formt, welche Konsequenzen das für Gesellschaft und Politik hat und welche Wege es gibt, das Netz aktiv für Freiheit, Solidarität und das Gemeinwohl zu nutzen. Dabei wird ein kritischer Blick auf alle Bereiche der Digitalisierung geworfen – von den mächtigen Datenkonzernen über Sicherheitsbehörden bis hin zu Bildung, Medien und Umwelt.
Journalismus mit Engagement
Obwohl das Angebot journalistisch ausgerichtet ist, betont das Team bewusst seine nicht‑neutrale Haltung: Es kämpft für digitale Grundrechte und deren politische Umsetzung. Diese klare Position hat bereits mehrere Auszeichnungen nach sich gezogen, etwa den Datenschutz‑Medienpreis für Recherchen zu Stalkerware. Solche Ehrungen verdeutlichen, dass investigative Arbeit, die ohne große Werbebudgets auskommt, dennoch international anerkannt werden kann.
Ausgezeichnete Recherche – ein Blick hinter die Kulissen
Die akribischen Untersuchungen von Chris Köver und Martin Schwarzbeck zeigten, wie Stalkerware eingesetzt wird und welche Risiken für die Privatsphäre von Betroffenen bestehen. Der Sonderpreis, verliehen vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands und privacy4people, unterstreicht die Relevanz der Themen, die netzpolitik.org aufgreift. Dank der großzügigen Unterstützung von Spender:innen können solche aufwändigen Recherchen realisiert werden.
Neues aus der Redaktion: Podcasts und Redaktionsbesuche
Ein aktueller Redaktionsbesuch wurde als Podcast veröffentlicht. Dort wird gezeigt, wie eine kleine, rein spendenfinanzierte Redaktion arbeitet und welche Themen im Fokus stehen: Netzpolitik, Open‑Source‑Software, Telekommunikationsgesetze und staatliche Überwachung. Der Podcast gibt Einblick in den Alltag einer Redaktion, die sich nicht von Werbeeinnahmen, sondern von ihrer Mission leiten lässt.
Datenschutz‑Podcast „Datei‑Broker“
In Folge 158 des c't‑Datenschutz‑Podcasts spricht das Team von netzpolitik.org gemeinsam mit Holger Bleich und Ingo Dachwitz über eine fast zweijährige Recherche zum globalen Datenhandel. Die Studie legt erschütternde Zahlen zu Standortdaten offen, die täglich von Smartphones gesammelt werden, und wirft ein Licht auf die Machenschaften von Daten‑Broker‑Firmen.
Internationaler Kontext: China und die RightsCon in Sambia
Ein weiterer Beitrag behandelt Chinas Einfluss auf den Globalen Süden. Durch Infrastrukturprojekte habe das Land Abhängigkeiten geschaffen, die nun genutzt werden, um die RightsCon in Sambia zu blockieren – eine zentrale Konferenz zu Grund‑ und Menschenrechten im digitalen Raum. Der mutmaßliche Auslöser: Die Teilnahme von Vertreter:innen aus Taiwan. Dieser Fall illustriert, wie geopolitische Machtspiele das digitale Menschenrechtserbe bedrohen.
All diese Inhalte zeigen, warum netzpolitik.org ein unverzichtbarer Begleiter für alle ist, die das Internet nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als politischen Raum begreifen wollen.
Source: https://www.linkedin.com/company/netzpolitik-org/