Silkroad Innovation Hub stärkt die Startup‑Szene Zentralasiens
Der zweite Durchgang des „Road to Battlefield“-Wettbewerbs, initiiert vom Silkroad Innovation Hub in Zusammenarbeit mit TechCrunch, Freedom Holding, Astana Hub und dem IT‑Park Usbekistan, hat erneut gezeigt, wie dynamisch die Gründerszene in Zentral‑Eurasien ist. Ziel bleibt unverändert: talentierten Gründern aus der Region einen direkten Zugang zum renommierten TechCrunch Startup Battlefield 200 zu ermöglichen, das im Rahmen der Disrupt‑Konferenz vom 13. bis 15. Oktober in San Francisco stattfindet.
Wachstum in Zahlen und Reichweite
Im ersten Jahr 2025 verzeichnete das Programm 485 Bewerbungen aus 27 Ländern – ein Rekord für die Region. Dieses Jahr stieg die Zahl auf 726 Anmeldungen aus 39 Ländern, ein Plus von fast 50 %. Damit hat sich das Teilnehmerfeld um ein Dutzend Länder erweitert und deckt nun Zentralasien, den Kaukasus, den Nahen Osten, Osteuropa und Südasien ab. Die Online‑Pitch‑Phase wurde von 47 Juroren aus acht Ländern bewertet, darunter Vertreter führender Venture‑Capital‑Firmen, Gründer mit Skalierungserfahrung und sogar ein KI‑Richter namens AI‑Dana.
Die Finalisten und ihre Herkunft
Nach den nationalen Runden, die vom 6. bis 20. Juli online stattfanden, zogen 22 Start‑ups in das regionale Finale am 12. August ein. Darunter befinden sich sechs Unternehmen aus Kasachstan und ebenfalls sechs aus Usbekistan – ein klares Zeichen dafür, dass diese beiden Länder die größten Ökosysteme der Region bilden. Die komplette Liste der Finalisten umfasst MoliyAI, Sino AI, Deepen, Fermopolis, Oqim App, Cerberus (alle aus Usbekistan), sowie Unternehmen aus Kasachstan, der Türkei, Aserbaidschan, Georgien, den USA, Kirgisistan, der Mongolei, Katar, Japan und Rumänien.
KI dominiert das Bewerberfeld
Beeindruckend ist, dass 609 der 726 eingereichten Start‑ups – rund 84 % – KI‑basierte Produkte entwickeln. Diese Entwicklung spiegelt den globalen Trend wider, dass Künstliche Intelligenz zum bevorzugten Ausgangspunkt für neue Geschäftsmodelle geworden ist. Laut Magzhan Madiyev, CEO des Astana Hub, bestätigt das Wachstum im KI‑Sektor die Vision, ein innovationsstarkes Ökosystem zu schaffen, das Gründer befähigt, international zu skalieren.
Ausblick auf das globale Battlefield
Die Jury wird aus den 22 Finalisten drei Sieger auswählen, die Zentral‑Eurasien auf dem TechCrunch Startup Battlefield 200 vertreten. Für die ausgewählten Gründer bedeutet das nicht nur Zugang zu den weltweit führenden Risikokapitalgebern, sondern auch die Möglichkeit, ihre Produkte vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und potenzielle Partnerschaften zu schließen.